+328 K €
Conversion-Wert
+4,82 K
Conversions
−2,93 €
Kosten pro Conversion
−156 K €
Gesamtbudget
Innerhalb von 12 Monaten konnte ich die Google-Ads-Performance einer deutschen B2C-Brand im Health-Tech-Bereich deutlich erhöhen, indem ich gezielt den generischen Traffic ausgebaut habe.
Hintergrund
Die Marke bietet innovative Smartwatches und Health-Tech-Lösungen im B2C-Markt an. Vor der Zusammenarbeit wurden Verkäufe hauptsächlich über Marken-Keywords erzielt, während generische Keywords kaum genutzt wurden und entsprechend wenig Umsatz generierten. Das Unternehmen war damit stark abhängig von seiner Markenbekanntheit und konnte das Wachstumspotenzial im generischen Bereich nicht effektiv nutzen.
Die Herausforderung bestand darin, die Abhängigkeit von Brand-Keywords zu reduzieren und profitablen, generischen Traffic gezielt zu erschließen, um langfristig nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen.
Die Herausforderungen
Die Abhängigkeit von Brand-Keywords war das Kernproblem – und sie hatte Folgekosten. Weil der generische Bereich vernachlässigt wurde, fehlte praktisch jede Sichtbarkeit bei Nutzern, die die Marke noch nicht kannten. Dort, wo generische Keywords doch liefen, waren sie durch ineffiziente Gebotsstrategien zu teuer und konvertierten schwach, weil weder Zielgruppenansprache noch Landingpages darauf ausgelegt waren. Retargeting fehlte komplett: Wer einmal abgesprungen war, kam nicht wieder.
Strategie und Umsetzung
Den Einstieg bildete die Keyword-Arbeit. Ich habe profitable generische Gruppen identifiziert und aufgebaut – Suchbegriffe wie „Fitnessuhr", „Gesundheitstracker" oder „Smartwatch mit Schlafanalyse", also genau die Sprache von Menschen, die ein Problem lösen wollen und noch keine Marke im Kopf haben. Gleichzeitig habe ich irrelevante Suchanfragen konsequent ausgeschlossen, damit die neue Reichweite nicht auf Kosten der Traffic-Qualität geht.
Darauf setzt eine echte Full-Funnel-Struktur auf. Display- und YouTube-Kampagnen wecken Interesse und Markenbewusstsein früh in der Journey, Performance Max übernimmt die skalierbaren generischen Suchbegriffe mit hohem Volumen. Beides zusammen sorgt dafür, dass der untere Funnel überhaupt genug Nachschub bekommt.
Bei der Steuerung habe ich auf Ziel-CPA und Ziel-ROAS umgestellt, um Budget und Conversion-Qualität gleichzeitig im Griff zu haben, und verteile das Geld seitdem dynamisch auf die generischen Suchbegriffe, die wirklich performen. Dazu kam intensives RLSA-Retargeting und Custom Audiences aus Website-Besuchern und Bestandskunden – damit läuft die Ausspielung nicht mehr auf einen anonymen Markt, sondern auf Menschen mit nachweisbarem Interesse.
Am Ende der Kette stehen die Seiten und Anzeigen selbst. Auf den Landingpages werden die Vorteile der Smartwatch für Neukunden klar benannt statt vorausgesetzt, in den Anzeigen die Alleinstellungsmerkmale deutlich herausgestellt. Laufende A/B-Tests halten Nutzererfahrung und Conversion-Rate in Bewegung, statt sie einmal festzuschreiben.
Die Ergebnisse nach 12 Monaten
| Kennzahl | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Conversion-Wert | 10,47 Mio. € | 10,8 Mio. € (+328 K €) |
| Conversions | 85,88 K | 90,7 K (+4,82 K) |
| Kosten pro Conversion | 22,78 € | 19,85 € |
| Gesamtbudget | 1,95 Mio. € | 1,8 Mio. € (−156 K €) |
Fazit
Durch eine strategische Ausweitung auf den generischen Bereich und die gezielte Ansprache neuer Zielgruppen konnte das Unternehmen seinen Umsatz deutlich erhöhen und gleichzeitig Kosten einsparen. Die Zahlen sprechen klar dafür, dass der Einsatz des vollen Google Funnels essenziell für nachhaltiges Wachstum und Profitabilität ist. Wie du PMax dabei steuerbar hältst, steht in Performance Max optimieren.
Hängt dein Umsatz auch überwiegend an Brand-Keywords?
Gratis Erstgespräch