ChatGPT · Perplexity · Gemini · Google AI Overviews
Das weiß bisher niemand. Es gibt dafür keine Search Console, keinen Rang und keine Klickzahl – nur eine Antwort, in der dein Name vorkommt oder eben nicht. Ich mache daraus eine Zahl.
20 Fragen · 4 Systeme · 5 Läufe je Frage
Bisher: die Trefferliste
Zehn Ergebnisse, ein messbarer Rang, eine Klickrate. Wer auf Platz drei steht, weiß es und kann daran arbeiten.
Jetzt: die eine Antwort
Eine Antwort, drei genannte Anbieter, kein Rang und keine Klickzahl. Wer nicht genannt wird, erfährt es nicht einmal.
KI-Systeme beantworten dieselbe Frage jedes Mal etwas anders. Wer einmal fragt, ob sein Unternehmen vorkommt, und daraus eine Prozentzahl macht, erfindet Genauigkeit. Deshalb wird hier jede Frage fünfmal je System gestellt und die Bandbreite ausgewiesen, nicht ein Einzelwert.
Das ist unbequem und ehrlicher. Es ist auch der Grund, warum diese Messung wiederholbar ist: Beim zweiten Lauf in acht Wochen steht dieselbe Fragenliste gegen dieselben Systeme, und der Unterschied ist dann tatsächlich ein Unterschied und keine Laune des Modells.
Schritt 1
Zwanzig Fragen, wie ein Kaufinteressent sie stellt. Abgeleitet aus Googles eigenen Fragedaten, der Autovervollständigung und, wenn vorhanden, den echten Suchbegriffen aus dem Werbekonto. Nicht ausgedacht.
Schritt 2
ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews. Jedes antwortet anders, und die Unterschiede sind selbst ein Befund.
Schritt 3
400 Antworten je Messung. Erst diese Menge trägt eine Aussage.
Schritt 4
Jede Antwort wird vollständig gespeichert. Damit ist jede Zahl im Bericht bis zur Quelle nachvollziehbar, und eine spätere Auswertung braucht keine neue Messung.
Eine Messung besteht aus 20 Fragen, gestellt an vier Systeme, jede Frage fünfmal. Das ergibt 400 Antworten. Weniger trägt keine Aussage, weil dieselbe Frage jedes Mal anders beantwortet wird.
Meist der größte Hebel
Bei Anbieterfragen entstehen die Antworten selten aus der eigenen Website, sondern aus Verzeichnissen und Fachseiten. Welche das in deiner Branche sind, sagt die Quellenanalyse.
Auf der eigenen Seite
Eine Seite, die ein Thema erklärt, wird als Nachschlagewerk gelesen. Genannt wird, wer erkennbar eine Leistung anbietet: mit Ablauf, Referenzen und Preisrahmen.
Damit es zusammenfindet
Firmenname, Adresse und Beschreibung überall gleich. Sonst zählen die Systeme deine Spuren nicht zusammen, sondern behandeln sie als verschiedene Anbieter.
Was hier bewusst nicht verkauft wird: llms.txt. Das ist ein Vorschlag ohne belegte Wirkung. Wer damit wirbt, verbrennt Glaubwürdigkeit, sobald der Kunde nachliest.
Einmalig
Fragenliste, 400 Antworten, Wettbewerbsvergleich, Quellenanalyse und eine nach Aufwand sortierte Maßnahmenliste. Danach weißt du, wo du stehst.
Projekt
Verzeichniseinträge, Leistungsseiten, Inhalte zu den Fragen ohne Nennung, saubere Entitätsdaten. Der Umfang ergibt sich aus der Messung, nicht aus einem Paketpreis.
Laufend
Erneute Messung im Abstand von Wochen, auf derselben Fragenliste. Mit Warnung, wenn ein Wettbewerber vorbeizieht.
Was es kostet
1.000 € im Monat
Die Nullmessung ist im ersten Monat enthalten, es gibt keine Einrichtungsgebühr. Danach läuft die Arbeit an den Maßnahmen und die wiederholte Messung auf derselben Fragenliste.
Zum Vergleich: Reine Überwachungswerkzeuge ohne Menschen dahinter liegen bei 89 bis 200 € im Monat, Agenturbetreuung mit I
Bei Anbieterfragen entsteht die Antwort selten aus der eigenen Website. Wo die Arbeit wirken kann, entscheidet sich an den Quellen, die das System tatsächlich zitiert.