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SEO & CRO 5 Min. Lesezeit

KI-Sichtbarkeit Kosten 29 $ bis 8.000 €

Stefan Steeger Stefan Steeger Performance-Marketing & Tracking
KI-Sichtbarkeit Kosten: 29 $ bis 8.000 €

Du fragst nach den Kosten für KI-Sichtbarkeit und bekommst Angebote zwischen 29 Dollar und 8.000 Euro im Monat. Beide sind ehrlich kalkuliert. Sie verkaufen nur nicht dasselbe.
Das eine ist ein Werkzeug, das Fragen stellt. Das andere ist jemand, der danach etwas ändert. Wer den Unterschied nicht kennt, zahlt entweder das Zehnfache oder bekommt eine Zahl, mit der er nichts anfangen kann.

Was kostet KI-Sichtbarkeit? Die drei Preisstufen 2026

Der Markt sortiert sich in drei Stufen, und sie überschneiden sich kaum. Stand der Recherche: 3. September 2026, Anbieterpreise und Marktübersichten für den DACH-Raum.

Stufe Preis Was du dafür bekommst Für wen
Werkzeug (Selbstbedienung) 29–489 $ im Monat Überwachung eines Fragensatzes, Nennungsquote, Wettbewerberliste. Keine Umsetzung. Wer selbst optimiert und nur Zahlen braucht
Einmaliges Audit 500–3.500 € einmalig Bestandsaufnahme plus Maßnahmenliste. Danach ist Schluss. Wer erst wissen will, wo er steht
Laufende Agenturbetreuung 800–8.000 € im Monat, oft plus 1.490–5.000 € Einrichtung Messung, Verzeichnisse, Inhalte, Entitätsdaten, Wiederholungsmessung Wer die Arbeit abgeben will
Steeger Marketing 1.000 € im Monat, keine Einrichtungsgebühr Nullmessung im ersten Monat enthalten, danach Maßnahmen und erneute Messung auf derselben Fragenliste Mittelstand, der Belege statt Versprechen will

Ein paar echte Marken zur Einordnung: Otterly.ai beginnt bei 29 Dollar im Monat für 15 Prompts, die mittlere Stufe kostet 189 Dollar für 100 Prompts. Peec AI liegt bei rund 89 bis 199 Dollar, Profound je nach Stufe bei rund 399 bis 499 Dollar aufwärts. Auf der Agenturseite verlangt Wescript 1.980 Euro netto im Monat plus 1.490 Euro Einrichtung, Gerlach Media 3.500 Euro für das einmalige Audit und ab 2.500 Euro monatlich für die Betreuung. Das Vergleichsportal geoagenturen.de nennt als Marktspanne 800 bis 8.000 Euro monatlich.

Warum die KI-Sichtbarkeit Kosten so weit auseinanderliegen

Der Preis hängt an vier Stellschrauben, und keine davon steht auf der Angebotsseite ganz vorn. Genau deshalb sind Angebote in diesem Markt so schwer vergleichbar.

  • Die Zahl der Fragen. 15 Prompts kosten 29 Dollar, 400 Prompts kosten beim selben Anbieter 489. Eine Nennungsquote über 15 Fragen ist ein Stimmungsbild, keine Marktabdeckung.
  • Die Zahl der Wiederholungen. Das ist der teuerste und der wichtigste Punkt. In der eigenen Messung von Steeger Marketing am 18.08.2026 (20 Fragen, 4 Systeme, 5 Läufe je Frage, 400 Antworten) waren bei ChatGPT nur 2,2 Prozent der Quellenlisten zweier Läufe derselben Frage identisch. Bei Perplexity waren es 96,0 Prozent. Wer jede Frage einmal stellt, misst bei ChatGPT einen Würfelwurf. Mehr dazu in der Auswertung, warum ein einzelner ChatGPT-Test nichts beweist.
  • Die Zahl der Systeme. ChatGPT allein ist billig. ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews vervierfachen den Aufwand, und sie liefern erst zusammen ein Bild, weil die vier sich in den zitierten Quellen kaum überschneiden.
  • Ob jemand die Arbeit macht. Ein Werkzeug zeigt dir, dass du nicht vorkommst. Verzeichniseinträge, Leistungsseiten, Inhalte zu den unbeantworteten Fragen und saubere Firmendaten macht es nicht. Das ist der Sprung von 189 Dollar auf vierstellig.

Woran du einen unseriösen Anbieter erkennst

Fünf Sätze, nach denen du das Gespräch beenden kannst. Sie stehen so oder so ähnlich in Angeboten, die mir Kunden zur Zweitmeinung geschickt haben.

  • „Wir bringen dich garantiert in ChatGPT." Über die Ausgabe entscheiden OpenAI, Google und Perplexity. Es gibt keine Einreichung, keinen Rang und keine Zusage, die ein Dienstleister halten kann.
  • „Schau, hier stehst du." Ein Screenshot ist kein Beweis, sondern ein einzelner Lauf. Bei 2,2 Prozent Übereinstimmung zwischen zwei ChatGPT-Läufen findet man für fast jede Behauptung einen passenden Screenshot.
  • „Deine Sichtbarkeit liegt bei 34 Prozent." Ohne Fragenzahl, Systemliste und Zahl der Läufe ist eine Prozentzahl erfundene Genauigkeit. Frag nach dem Nenner.
  • „Wir hinterlegen deine llms.txt, dann liest ChatGPT dich." Das ist ein Vorschlag ohne belegte Wirkung. Warum llms.txt bisher nichts nachweisbar bewegt, habe ich getrennt aufgeschrieben.
  • Kein Wort über fremde Quellen. Wer nur über deine Website spricht, hat das Thema nicht verstanden. Bei Anbieterfragen entstehen die Antworten überwiegend aus Verzeichnissen und Fachseiten Dritter. Welche das sind, zeigt die Auswertung, welche vier Verzeichnisse in KI-Antworten wirklich zitiert werden.

Kann man sich in KI-Antworten einkaufen?

Nein. Man kann Werbung neben der Antwort kaufen, nicht die Antwort. OpenAI testet seit dem 9. Februar 2026 in den USA gekennzeichnete Anzeigenkarten unterhalb der Antwort und schreibt dazu im eigenen Hilfeartikel, Anzeigen liefen auf getrennten Systemen und Werbetreibende hätten keine Möglichkeit, die Antworten von ChatGPT zu formen, zu ranken oder zu verändern.

Für dein Budget heißt das: Die Nennung im Antworttext ist nicht käuflich, sie ist verdient. Eine Auswertung von Muck Rack aus dem Jahr 2026 über 25 Millionen zitierte Links kommt auf 84 Prozent der KI-Zitate aus fremden Quellen statt von der eigenen Unternehmensseite. Deshalb steckt in einem seriösen Angebot der größere Teil des Aufwands außerhalb deiner Website.

Was in einem seriösen Angebot stehen muss

Fünf Angaben. Fehlt eine davon, kannst du das Angebot nicht mit einem zweiten vergleichen, und genau darauf verlassen sich unseriöse Anbieter.

  • Die Fragenliste, im Wortlaut, und wie sie entstanden ist. Aus Suchdaten abgeleitet oder am Schreibtisch ausgedacht macht den Unterschied.
  • Die Systeme und die Zahl der Läufe je Frage. Fünf Läufe sind der Mindeststandard, mit dem Steeger Marketing arbeitet, weil ein einzelner Lauf bei ChatGPT nichts trägt.
  • Wem die Rohantworten gehören. Wer sie nicht herausgibt, kann jede Zahl behaupten. Nachrechnen geht nur am Rohtext.
  • Was nach der Messung passiert und zu welchem Preis. Eine Maßnahmenliste ohne Umsetzung ist ein Audit, keine Betreuung.
  • Was ausdrücklich nicht zugesagt wird. Ein Anbieter, der seine eigenen Grenzen benennt, hat sie wenigstens gemessen.

Was KI-Sichtbarkeit bei Steeger Marketing kostet

1.000 Euro im Monat, keine Einrichtungsgebühr, die Nullmessung ist im ersten Monat enthalten. Dafür: 20 Fragen an vier Systeme, jede Frage fünfmal, 400 gespeicherte Rohantworten, Wettbewerbsvergleich, Quellenanalyse und eine nach Aufwand sortierte Maßnahmenliste. Danach läuft die Umsetzung und die wiederholte Messung auf derselben Fragenliste.

Was ich nicht zusage: eine Platzierung. Den Beleg dafür liefere ich in eigener Sache. In der Messung vom 18.08.2026 kam Steeger Marketing in 0 von 255 Marktantworten vor, und in 45 von 45 Antworten auf Fragen nach dem Firmennamen. Wer nach dem Namen fragte, fand die Firma. Wer nach der Leistung fragte, nicht. Wie eine Nullmessung im Einzelnen abläuft, steht auf der Leistungsseite.

Häufige Fragen zu den Kosten von KI-Sichtbarkeit

Was kostet KI-Sichtbarkeit pro Monat?

Überwachungswerkzeuge zur Selbstbedienung kosten 29 bis 489 Dollar im Monat. Agenturbetreuung mit Umsetzung liegt im DACH-Raum bei 800 bis 8.000 Euro monatlich, häufig plus 1.490 bis 5.000 Euro Einrichtung. Steeger Marketing berechnet 1.000 Euro im Monat ohne Einrichtungsgebühr, die Nullmessung ist im ersten Monat enthalten.

Reicht ein Werkzeug für 29 Dollar statt einer Agentur?

Es reicht, wenn du selbst umsetzt. Ein Werkzeug misst und zeigt dir, dass du nicht genannt wirst. Verzeichniseinträge, Leistungsseiten, Inhalte und saubere Firmendaten macht es nicht. Achte außerdem auf die Zahl der Prompts: 29 Dollar decken bei Otterly.ai 15 Fragen ab.

Kann man sich in ChatGPT-Antworten einkaufen?

Nein. OpenAI testet seit dem 9. Februar 2026 in den USA gekennzeichnete Anzeigen unterhalb der Antwort und erklärt im eigenen Hilfeartikel, dass Werbetreibende die Antworten weder formen noch ranken noch verändern können. Die Nennung im Antworttext ist nicht käuflich.

Was kostet eine einmalige Nullmessung?

Einmalige GEO-Audits liegen im Markt zwischen 500 und 3.500 Euro, je nach Zahl der Fragen und Systeme. Bei Steeger Marketing ist die Nullmessung nicht separat bepreist, sondern im ersten Monat der Betreuung enthalten.

Woran erkenne ich einen unseriösen GEO-Anbieter?

An einer garantierten Platzierung in ChatGPT, an einzelnen Screenshots als Beweis, an Prozentzahlen ohne Angabe von Fragenzahl und Läufen, an llms.txt als Kernleistung und daran, dass über fremde Quellen wie Verzeichnisse und Fachseiten kein Wort verloren wird.

Warum sind fünf Läufe je Frage nötig und nicht einer?

Weil KI-Systeme dieselbe Frage unterschiedlich beantworten. In der Messung vom 18.08.2026 über 400 Antworten waren bei ChatGPT nur 2,2 Prozent der Quellenlisten zweier Läufe derselben Frage identisch, bei Perplexity dagegen 96,0 Prozent. Ein einzelner Lauf ist deshalb kein Messwert.

Fazit: Der Preis ist nicht das Problem, die Vergleichbarkeit ist es

29 Dollar und 8.000 Euro sind beide vertretbar, für zwei völlig verschiedene Leistungen. Teuer wird es erst, wenn du eine Messung kaufst, die aus einem Lauf je Frage besteht, und daraus Entscheidungen ableitest.
Frag vor jeder Unterschrift nach vier Zahlen: wie viele Fragen, wie viele Systeme, wie viele Läufe je Frage, und wem die Rohantworten gehören. Wer darauf keine Antwort hat, verkauft dir kein Ergebnis, sondern ein Gefühl.

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