Was kostet eine Google-Ads-Agentur? Die ehrliche Antwort auf die Frage nach den Google Ads Agentur Preisen: zwischen 250 und 6.000 Euro im Monat. Die Spanne ist so breit, dass sie dir nichts sagt.
Die Realität: Du vergleichst nicht Preise, sondern Leistungen, die zufällig denselben Namen tragen. Eine Agentur für 400 Euro und eine für 1.800 Euro verkaufen beide „Google-Ads-Betreuung“. Nur eine davon merkt, wenn dein wichtigstes Conversion-Signal seit drei Wochen schweigt.
Was kostet eine Google-Ads-Agentur 2026?
Eine Google-Ads-Agentur kostet im DACH-Raum 2026 typischerweise 500 bis 2.000 Euro im Monat für die laufende Betreuung, dazu oft eine einmalige Einrichtung. Kleine Konten beginnen bei rund 250 Euro, große Mittelstandskonten liegen über 2.500 Euro.
Vier Abrechnungsmodelle teilen sich den Markt:
| Modell | Übliche Spanne 2026 | Passt zu | Haken |
|---|---|---|---|
| Monatspauschale | 500 – 2.000 € | stabilen Budgets, klarem Leistungsumfang | ohne schriftlichen Umfang eine Blackbox |
| Prozent vom Werbebudget | 10 – 20 % | Budgets ab rund 5.000 € im Monat | die Agentur verdient mehr, wenn du mehr ausgibst |
| Stundensatz | 80 – 160 € | Audits, einzelne Umbauten | für laufende Betreuung schwer planbar |
| Einrichtung / Projekt | 300 – 3.000 € einmalig | Neustart, Kontoumbau, Tracking | oft das Geld, das den Rest erst möglich macht |
Quellen: marktforschung.de (07.08.2026) nennt 500 bis 2.000 Euro Pauschale, 10 bis 20 Prozent, 90 bis 160 Euro je Stunde und 800 bis 3.000 Euro für Setups und Audits. Weitere Marktübersichten aus 2026 geben 250 bis 6.000 Euro Monatshonorar und 300 bis 2.500 Euro Einrichtung an. Das Mediabudget kommt immer getrennt dazu und fließt vollständig an Google.
Google Ads Agentur Preise: Welches Modell zu welchem Budget passt
Das Preismodell entscheidet sich an deinem Werbebudget, nicht an deinem Bauchgefühl. Rechne es einmal durch:
- 3.000 € Budget, 15 % Honorar: 450 € im Monat. Das liegt knapp über der Untergrenze, die marktforschung.de nennt: „unter 300 €/Monat ist eine umfassende Betreuung meist nicht wirtschaftlich machbar“. Für diesen Betrag bekommst du Pflege, keine Analyse.
- 10.000 € Budget, 15 % Honorar: 1.500 € im Monat. Hier lohnt der Vergleich mit einer Pauschale, weil der Aufwand für das Konto nicht mit dem Budget mitwächst.
- Unter 1.500 € Budget: Hier ist das Honorar selten das Problem. Das Budget reicht meist nicht für genug Conversions, damit Smart Bidding überhaupt lernt. Wie du das vorher ausrechnest, steht in meinem Beitrag zu den echten Google Ads Kosten je Ergebnis.
Der Prozent-Haken gehört offen auf den Tisch: Eine Agentur, die am Budget verdient, hat keinen eingebauten Grund, dir vom Erhöhen abzuraten. Das macht sie nicht unseriös. Es heißt nur, dass du Budgetempfehlungen mit einer Zahl belegt sehen willst.
Was Google jeder Agentur vorschreibt
Google hat eine eigene Richtlinie für Drittanbieter, die Google-Ads-Konten für Kunden verwalten. Drei Punkte daraus kannst du bei jedem Angebot abhaken:
- Die echten Google-Kosten: Wer dir Werbekosten nennt, muss laut Richtlinie den genauen von Google berechneten Betrag angeben, und zwar ohne die eigenen Gebühren. Ein Aufschlag, der in den „Klickkosten“ versteckt ist, ist damit ausgeschlossen.
- Das Honorar als eigener Posten: Eine Verwaltungsgebühr neben den Google-Kosten muss dir mitgeteilt werden.
- Deine Kundennummer: Die Agentur muss sie dir auf Anfrage nennen. Frag danach, bevor du unterschreibst – und lass dir Zugang zum Konto geben, nicht nur ein PDF.
Das ist der Mindeststandard. Wer schon hier ausweicht, braucht über den Preis gar nicht erst zu verhandeln.
Was eine Agentur für ihre Google Ads Agentur Preise liefern muss
Der Unterschied zwischen einer billigen und einer guten Betreuung steht nicht im Angebot. Er steht im ersten Monatsbericht. Ein Beispiel aus einem B2B-Konto, das Steeger Marketing betreut – Zahlen aus dem Prüfbericht vom 02.08.2026, Zeitraum 04.05. bis 01.08.2026, rein lesend über die Google-Ads-API gezogen:
| Befund | Was ein bequemer Bericht zeigt | Was wirklich los war |
|---|---|---|
| Conversions in 90 Tagen | 46.689 | 45.629 davon waren YouTube-Abos, keine Anfragen |
| Wert einer E-Mail-Anfrage | alle Conversions gezählt | hinterlegt 70 €, bis 21.07. mit 10 € verbucht |
| Suchbegriffsbericht | „alle Suchanfragen geprüft“ | deckte nur 45 % der Kosten der Suchkampagne ab |
46.689 Conversions sind technisch korrekt und wirtschaftlich wertlos. Ein Bericht, der diese Zahl ohne Aufschlüsselung zeigt, sieht großartig aus und steuert dein Budget auf Abos statt auf Kunden. Genau das ist der Unterschied, den du bezahlst.
Konkret heißt das, eine Agentur muss dir liefern:
- Conversions nach Art getrennt: echte Anfragen und Käufe auf der einen Seite, weiche Signale wie Abos, Seitenaufrufe oder Klicks auf die Telefonnummer auf der anderen.
- Einen Abgleich der Werte: Stimmt der verbuchte Conversion-Wert mit dem hinterlegten überein? Das kostet fünf Minuten und lenkt jedes wertbasierte Gebot.
- Die Grenzen der eigenen Zahlen: Wer dir Suchanfragen-Auswertungen zeigt, sagt dazu, wie viel Prozent der Kosten sie abdecken.
- Eine Reihenfolge statt einer Maßnahmenliste: Erst Messung, dann Ziele, dann Engpass, dann Keywords. Warum das so ist, habe ich in Google Ads Optimierung: die Reihenfolge aufgeschrieben.
Fünf Warnsignale im Angebot
- Das Konto gehört der Agentur. Wenn du kündigst, sind Verlauf und Lerndaten weg.
- Klickkosten und Honorar in einer Summe. Das verstößt gegen Googles eigene Vorgabe.
- Erfolg gemessen in Klicks oder Impressionen. Klicks sind Kosten, keine Ergebnisse.
- Kein Wort zum Tracking. Wer auf eine Messung optimiert, die er nie geprüft hat, optimiert blind.
- Mindestlaufzeit über sechs Monate ohne Ausstieg. Gute Arbeit hält dich ohne Vertragsfalle.
Bevor du ein Angebot vergleichst, lohnt sich ein Blick in das eigene Konto. Die 21 Checks aus dem Google-Ads-Profit-Audit zeigen dir in fünf Minuten, wo Budget verbrennt – und damit, was eine Agentur als Erstes lösen müsste.
Häufige Fragen zu Google Ads Agentur Preisen
Was kostet eine Google Ads Agentur im Monat?
Im DACH-Raum liegen die Google Ads Agentur Preise 2026 meist bei 500 bis 2.000 Euro im Monat für die laufende Betreuung. Kleine Konten beginnen bei rund 250 Euro, große Mittelstandskonten liegen über 2.500 Euro. Das Werbebudget an Google kommt getrennt dazu.
Wie viel Prozent vom Werbebudget nimmt eine Agentur?
Üblich sind 10 bis 20 Prozent des verwalteten Werbebudgets. Bei 5.000 Euro Budget sind das 500 bis 1.000 Euro Honorar. Das Modell lohnt sich meist erst ab mittleren Budgets, darunter ist eine Pauschale planbarer.
Gibt es eine Einrichtungsgebühr bei Google-Ads-Agenturen?
Häufig ja, meist 300 bis 3.000 Euro einmalig. Darin stecken Kontostruktur, Conversion-Tracking und die ersten Kampagnen. Eine seriöse Einrichtung prüft zuerst die Messung, weil jedes spätere Gebot darauf aufbaut.
Ab welchem Werbebudget lohnt sich eine Agentur?
Als grobe Faustregel ab etwa 1.500 Euro Werbebudget im Monat. Darunter fehlen den meisten Konten die Conversions, damit automatische Gebotsstrategien lernen können, und das Honorar frisst einen zu großen Teil des Gesamtbudgets.
Wem gehört das Google-Ads-Konto, wenn eine Agentur es betreut?
Es sollte immer dir gehören, die Agentur bekommt nur Zugriff. Laut Googles Richtlinie für Drittanbieter muss die Agentur dir deine Kundennummer auf Anfrage nennen. Liegt das Konto bei der Agentur, verlierst du beim Wechsel Verlauf und Lerndaten.
Woran erkenne ich eine gute Google-Ads-Agentur?
Am ersten Bericht. Eine gute Agentur trennt echte Anfragen von weichen Signalen, prüft die verbuchten Conversion-Werte und sagt dir, wie viel Prozent der Kosten ihre Suchanfragen-Auswertung abdeckt. Klicks und Impressionen als Erfolgszahl sind ein Warnsignal.
Fazit: Der Preis sagt nichts, der erste Bericht alles
Google Ads Agentur Preise zwischen 250 und 6.000 Euro sind keine Frage von fair oder überteuert. Sie beschreiben verschiedene Leistungen unter demselben Namen. Billig wird eine Agentur erst dann, wenn sie auf ein falsches Signal optimiert – und das sieht man nicht am Honorar, sondern im Konto.
Verlange drei Dinge schwarz auf weiß: Google-Kosten und Honorar getrennt, das Konto auf deinen Namen, und einen Bericht, der echte Anfragen von weichen Signalen trennt. Wer dir das nicht zusagen will, ist zu jedem Preis zu teuer.
Willst du wissen, ob deine Agentur auf die richtigen Conversions optimiert – oder auf 45.000 Abos? Mein Team und ich schauen uns das gemeinsam mit dir an.
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